Der FBG Newsletter

Hier anmelden:
Ich akzeptiere die Nutzungsbedingungen
Mit der Anmeldung zum Newsletter der FBG Tirschenreuth akzeptiere ich die Hinweise zum Datenschutz. (die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen):

6f948c15 dab7 41ce 8b24 203cc96c7289 transparent

Neuer liegender Holzspalter

 

Ende dieses Jahres wurde eine Ersatzbeschaffung des liegenden Holzspalters vorgenommen. Das neue
Modell GSW 40 F der Marke GROWI kann Stämme bis zu 140 cm Länge mit einem Durchmesser von 5
bis 160 cm spalten. Die Spaltkraft beträgt 385 kN / 38,5 to.

 

Neuer Standort und Terminvereinbarung: Gleißner Alfons - Beidl - Leichauer Str.6 - Tel.: 0176 54858742 oder 09636/924238

 

Link zum Video: https://youtu.be/N0YyG7BzuI8

 

Ergebnisse der Nadelwertholzsubmission in Fichtelberg


Es wurden ca. 550 Festmeter Wertholz aus dem Privatwald angeboten, das sind 37,50 % mehr als im Vorjahr. Zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten wurden auf dieser Submission über 1500 Festmeter bereitgestellt.


Mengen Privatwald:


Fichte: ca. 370 fm
Kiefer: ca. 120 fm
Douglasie: ca. 40 fm
Lärche: ca. 15 fm
Tanne: ca. 10 fm


Auch in diesem Jahr konnten alle Bieter (14 Interessenten) bedient werden. Insgesamt betrug der Durchschnittserlös 260 €/fm.


Die Braut der Submission war ein Fichtenbloch und erzielte 619 €/fm.

Durchschnittserlös Fichte 267 €/fm


Das teuerste Lärchenbloch erzielte 404 €/fm.
Durchschnittserlös Lärche: 335 €/fm


Bei der Baumart Kiefer erzielte ein Bloch der FBG Tirschenreuth das Höchstgebot von 279 €/fm.
Durchschnittserlös Kiefer: 201 €/fm


Die Douglasie erzielte einen Höchstpreis von 400 €/fm.
Durchschnittserlös Douglasie: 343 €/fm
Durchschnittserlös Tanne: 227 €/fm


Ein kleiner Rest der angebotenen Hölzer wurde nicht beboten. Alle Stämme der Fbg
Tirschenreuth sind verkauft worden.

 

Nsub3 Nsub 4

Neue Regeln zur Langholzaushaltung


Aufgrund der Verkürzung der gesetzlich vorgeschriebenen Gesamtlänge von Holztransporten darf Langholz zukünftig nur noch 18m plus Übermaß ausgehalten werden. Aus diesem Grund bitten wir Sie, die Aushaltung der Langhölzer sofort zu ändern und auf dieMaximallänge von 18m plus Übermaß zu achten.


Holzanmeldung


Wenn Sie Stammholz, Brennholz oder Hackgut zum Verkauf anmelden möchten, bitten wir Sie, sich zu den regulären Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle auf der Festnetznummer zu melden. (Di&Do: 08-14 Uhr unter 09631-7980770) Anmeldungen unter der Handynummer nur in dringenden Fällen. Auch sollte bei aufschiebbaren Fragen die Festnetznummer zu den Bürozeiten verwendet werden.Sollte Ihr Anruf nicht entgegengenommen werden können, sprechen Sie bitte einfach eine Nachricht auf unseren Anrufbeantworter.

 

Nadelwertholzsubmission


Am 07.12.2021 fi ndet in Fichtelberg die traditionelle Nadelwertholzsubmission statt. Die Gebote sind ab 10 Uhr eröffnet. Die ForstbetriebsgemeinschaftTirschenreuth ist dieses Jahr wiedermit vertreten. Erfahrungsgemäß erzielen starke Blöche und Erdstammstücke von Fichte, Lärche, Douglasie, Tanne und Kiefer hohe Erlöse. Infragekommende Stämme müssen vor dem Fällen durch die FBG begutachtet werden, da Wertholz hohe Qualitätsansprüche aufweist. Eine Anmeldung muss bis spätestens 28.10. in der Geschäftststelle erfolgen!

 

Laubwertholzsubmission


Am 19.01.2022 fi ndet in Pretzfeld die Laubwertholzsubmission statt. Die FBG Tirschenreuth ist auch dieses Jahr mit einigen Stämmen vertreten.

 

Holzeinschlagsbeschränkung

 

Seit dem 01.10.2021 ist die Einschlagsbeschränkung für die Baumart Fichte aufgehoben, d.h. es können wieder unbeschränkt Holzeinschläge erfolgen. Bezüglich Längenaushaltung, Vermarktung und Abfuhr ist es sinnvoll, geplante Hiebe vorher mit der FBG abzusprechen, um unötiglange Lagerzeiten zu vermeiden.

Links zu den Informationsvideos:

 

  1. Motormanuelle Starkholzaufarbeitung mit einem mechanischen Fällkeil: https://youtu.be/9zsAI_NL3yo
  2. Planung und Anlage einer Pflanzkultur: https://youtu.be/2XT6H3QiC8k

 

Neue PEFC-Standards

 

Seit dem 01.01.2021 gelten nach einer einjährigen Überarbeitungszeit für alle PEFC-Waldbesitzer in Deutschland neue PEFC-Waldstandards. Diese wurden von Wissenschaftlern, Vertretern der Waldbesitzer sowie von anderen am Wald interessierten Gruppen ausgearbeitet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik "PEFC".

 

Borkenkäfersituation

 

Borkenkäfernester und befallene Bäume sind nun größtenteils aufgearbeitet, Fangzahlen (vgl. Abb) und Temperaturen sinken. Eigentlich ideale Bedingungen und Zeit zum Aufatmen – jedoch nur bedingt. Es werden trotzdem stellenweise Neubefall oder unentdeckte Käfernester ausfindig gemacht. Die nun folgenden Wintermonate sind ideal, um diese Reste aufzuarbeiten und eine Ausbreitung 2022 einzudämmen.
Unterdessen ist die Ende Juni/Anfang Juli angelegte zweite Buchdruckergeneration fertig entwickelt und Mitte/Ende August wurde die zweite Geschwisterbrut angelegt. Diese befindet sich nun überwiegend im Larven-, teilweise Puppenstadium unter der Rinde. Bei weiterhin Temperaturen über dem Entwicklungsnullpunkt von 8,3°C wird sie als Jungkäfer unter der Rinde überwintern und bei warmen Temperaturen im Frühjahr 2022 ausfliegen. Die während des Sommers befallenen Fichten haben in den letzten Wochen mit Nadelverfärbung, sowie Nadel- und Rindenabfall bei grüner und roter Krone gezeichnet. In diesem Jahr sitzt die Rinde durch die längere Entwicklungsdauer besonders locker. Es ist also schon vor dem ersten Frost mit weiterem Rindenabfall zu rechnen. Problematisch ist, dass bei Rindenabfall die unter der Rinde sitzenden Käfer „gezwungen“ werden, die Rinde zu verlassen. Bei warmen Temperaturen fliegen sie ggf. noch im Oktober und suchen sich einen neuen Überwinterungsstamm. Bei kühlen Temperaturen verbleiben sie in den abgefallenen Rindenstücken – zum Teil in mehreren Schichten – oder ziehen sich in den Boden zurück. Dort sind sie für eine waldschutzwirksame Aufarbeitung sehr schwer zu erreichen! Damit im Jahr 2022 eine neue Borkenkäferausbreitung verhindert wird, ist es wichtig befallene Bäume sofort aufzuarbeiten. Zeichen für einen Befall sind rotverfärbte Nadeln, starker Harzfluss und abfallende Rinde. Aufgrundder nassen Witterung ist Bohrmehl nur selten erkennbar.

 

 

 

Aktuelle Borkenkäfersituation: https://www.fovgis.bayern.de/borki/

 

 

k2

 Abfallende Rinde als sicheres Zeichen für Käferbefall                                                                                  Foto: Mauerer P.     

 

Neue Fördersätze für die Bekämpfung rindenbrütender Insekten:

 

  • Vorbereitung der Aufarbeitung mit rascher Abfuhr direkt ins Sägewerk: 5€/ Fm
  • Verbringen auf einen anerkannten Lagerplatz: 12€/ Fm
  • Entrindung maschinell: 10€/ Fm
  • Entrindung manuell: 20€/ Fm
  • Aufarbeitung Waldretholz vor Ort ohne Vermarktung (Beispiel Hacken): 10€/ Fm
Die bisher geltenden Voraussetzungen für die Förderungen der insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung bleiben weiterhin bestehen und lauten wie folgt:
  • Bei dem Holzanfall muss es sich um gebrochenes (z. B. Schneebruch), geworfenes (Sturm), oder bereits vom Borkenkäfer befallenes Holz handeln.
  • Der Borkenkäfer darf aus dem Schadholz noch nicht ausgeflogen sein (Entwicklungsdauer ca. 6 Wochen).
  • Die Bekämpfung muss waldschutzwirksam sein, das heißt effektiv und möglichst zügig erfolgen.
  • Die angefallene Holzmenge muss nachgewiesen werden (z. B. über Klupplisten, Maschineneinsatzstunden o. ä.) und eindeutig dem Waldbesitzer zuordenbar sein. Eine Kennzeichnung durch den Antragsteller ist sinnvoll.
  • Das Holz muss ca. 14 Tage (zu Kontrollzwecken) am Lagerplatz verbleiben. Ein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist nicht zulässig ( = insektizidfreie Bekämpfung).