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Neue Regeln zur Langholzaushaltung


Aufgrund der Verkürzung der gesetzlich vorgeschriebenen Gesamtlänge von Holztransporten darf Langholz zukünftig nur noch 18m plus Übermaß ausgehalten werden. Aus diesem Grund bitten wir Sie, die Aushaltung der Langhölzer sofort zu ändern und auf die Maximallänge von 18m plus Übermaß zu achten.


Holzanmeldung


Wenn Sie Stammholz, Brennholz oder Hackgut zum Verkauf anmelden möchten, bitten wir Sie, sich zu den regulären Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle auf der Festnetznummer zu melden. (Di&Do: 08-14 Uhr unter 09631-7980770) Anmeldungen unter der Handynummer nur in dringenden Fällen. Auch sollte bei aufschiebbaren Fragen die Festnetznummer zu den Bürozeiten verwendet werden. Sollte Ihr Anruf nicht entgegengenommen werden können, sprechen Sie bitte einfach eine Nachricht auf unseren Anrufbeantworter.

 

Links zu den Informationsvideos:

 

  1. Motormanuelle Starkholzaufarbeitung mit einem mechanischen Fällkeil: https://youtu.be/9zsAI_NL3yo
  2. Planung und Anlage einer Pflanzkultur: https://youtu.be/2XT6H3QiC8k

 

Neue PEFC-Standards

 

Seit dem 01.01.2021 gelten nach einer einjährigen Überarbeitungszeit für alle PEFC-Waldbesitzer in Deutschland neue PEFC-Waldstandards. Diese wurden von Wissenschaftlern, Vertretern der Waldbesitzer sowie von anderen am Wald interessierten Gruppen ausgearbeitet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik "PEFC".

 

Borkenkäfersituation

 

Mit dem frühsommerlichen Wetter Anfang Mai (7./8. Mai) schwärmen die Fichtenborkenkäfer stark. Der Schwärmflug verläuft ähnlich spät aber überaus intensiv, wie im letzten Jahr. Die Schwärmintensität wird mit den warmen Temperaturen der kommenden Tage anhalten. Aus allen Teilen Bayerns bis 800 m üNN. werden Anflugzahlen von über 3.000 Buchdrucker/Falle/Woche gemeldet. Ab diesem Wert wird von einem sehr hohen Risiko für Stehendbefall ausgegangen. Ausfliegende Käfer befallen derzeit liegendes, frisches Holz und unaufgearbeitete Windwürfe. Ist das Holz durch anfliegende Käfer besetzt, kann es zu Stehendbefall im näheren Umkreis kommen. Ein Schwerpunkt der Schwärmaktivität liegt im Frankenwald in Höhen bis 800 m. In diesem Jahr ist in den BaySF Forstbetrieben im Frankenwald ein verdichtetes Netz mit über 40 Monitoringfallen installiert. Im Zeitraum vom 4.-10. Mai 2022 sind die Anflugzahlen auf sehr hohe Werte gestiegen: bei über 50 % der Fallen wurden mehr als 3.000 Buchdrucker je Falle und Leerung ermittelt. Bei etwa 1/4 der Fallen wurden Werte über 7.000 erreicht.

 

Handlungsempfehlungen - Bohrmehlsuche jetzt!


Suchen Sie nach Bohrmehl. Jetzt ist es wichtig, die frisch schwärmenden Borkenkäfer zeitnah zu finden und unschädlich zu machen!

 


Wie?


Bohrmehl sieht aus wie „Schnupftabak“ und sammelt sich hinter
Rindenschuppen, auf Ästen, in Astgabeln, im Moos am Stammfuß,
auf Blättern. Auch nach Regen ist Bohrmehl zu finden: brechen Sie
ein paar Rindenschuppen ab – oft finden Sie dahinter noch
Bohrmehl, das nicht von der Rinde abgewaschen wurde.


Wo?


sonnige Südränder, Ost- und Westrändern und Randbereich
letztjähriger Käferlöcher


Wann?


innerhalb 1-2 Wochen nach dem Schwärmen, also jetzt gut
sichtbares Bohrmehl entsteht nur bei der Anlage von
Rammelkammer und Muttergang; ist die Eiablage beendet entsteht
kein frisches Bohrmehl mehr!


Was dann?


Das befallene Holz muss unverzüglich aufgearbeitet und abgefahren
werden, bevor die Käfer in zwei bis drei Wochen erneut ausfliegen
und neue Bruten (Geschwisterbrut) anlegen.


Quelle: LWfhttps://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring

 

 

Aktuelle Borkenkäfersituation: https://www.fovgis.bayern.de/borki/

 

 

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 Abfallende Rinde als sicheres Zeichen für Käferbefall                                                                                  Foto: Mauerer P.     

 

Neue Fördersätze für die Bekämpfung rindenbrütender Insekten:

 

  • Vorbereitung der Aufarbeitung mit rascher Abfuhr direkt ins Sägewerk: 5€/ Fm
  • Verbringen auf einen anerkannten Lagerplatz: 12€/ Fm
  • Entrindung maschinell: 10€/ Fm
  • Entrindung manuell: 20€/ Fm
  • Aufarbeitung Waldrestholz vor Ort ohne Vermarktung (Beispiel Hacken): 10€/ Fm
Die bisher geltenden Voraussetzungen für die Förderungen der insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung bleiben weiterhin bestehen und lauten wie folgt:
  • Bei dem Holzanfall muss es sich um gebrochenes (z. B. Schneebruch), geworfenes (Sturm), oder bereits vom Borkenkäfer befallenes Holz handeln.
  • Der Borkenkäfer darf aus dem Schadholz noch nicht ausgeflogen sein (Entwicklungsdauer ca. 6 Wochen).
  • Die Bekämpfung muss waldschutzwirksam sein, das heißt effektiv und möglichst zügig erfolgen.
  • Die angefallene Holzmenge muss nachgewiesen werden (z. B. über Klupplisten, Maschineneinsatzstunden o. ä.) und eindeutig dem Waldbesitzer zuordenbar sein. Eine Kennzeichnung durch den Antragsteller ist sinnvoll.
  • Das Holz muss ca. 14 Tage (zu Kontrollzwecken) am Lagerplatz verbleiben. Ein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist nicht zulässig ( = insektizidfreie Bekämpfung).