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Beiträge

Aktuelle Lage Februar/März 2018

 

Große Nachfrage am Holzmarkt

 

 

Von Seiten der Holzindustrie ist eine zunehmende Nachfrage nach Rundholz bei einem begrenzten Angebot an Frischholz zu verzeichnen. Ausgehend von der guten Konjunkturlage ist der Frischholzbedarf groß. Hinzu kommt, dass die Sturmschäden des Orkans „Kolle“ weitestgehend aufgearbeitet sind und sich auch die Situation in den Borkenkäferschwerpunktregionen normalisiert hat. Gleichzeitig hält sich insbesondere der Privatwaldbesitz mit Frischholzeinschlägen zurück. Zusätzlich kam es witterungsbedingt zu Einschränkungen bei der Holzernte und Rückung. Aufgrund der zunehmenden Nadelfrischholz-Nachfrage haben Ende November die Bayerischen Staatsforsten ihren Einschlagstopp aufgehoben. Wir in der Oberpfalz sind von den letzten, doch zunehmend häufigen Stürmen weitgehend verschont geblieben. Während der Sturm „Burglind“ am 3.1.18 vorwiegend im süddeutschen Raum gewütet hat, richtete der Orkan „Friederike“ am 18.1.18 in einen begrenzten Streifen quer durch die Mitte Deutschlands größere Schäden an. Die Schadenshöhe liegt in etwa der Größenordnung des Orkans „Kyrill“, der taggleich vor 11 Jahren aber deutschlandweit wütete.

 

Nachfrage nach frischen Fichtenrundholz steigt.

 

Von der anhaltend guten Konjunktur im Baugewerbe profitiert auch die Holzindustrie. Die allgemeine Geschäftslage wird von den meisten Unternehmen als befriedigend eingeschätzt. Schwierig ist weiterhin die Situation bei den Sägenebenprodukten. Nachdem es im Oktober in einigen Regionen zum Ausflug einer dritten Käfergeneration gekommen ist, ist derzeit der Anfall an Käferholz sehr überschaubar. Dennoch ist weiterhin Achtsamkeit geboten. Käferbäume sollten unverzüglich aufgearbeitet und aus den Beständen entfernt werden. Derzeit ist die Einschlagstätigkeit im Privatwald verhalten. Insbesondere der kleinere Privatwald hält sich mit Frischholzeinschlägen zurück. Frisches Fichtenholz wird derzeit jedoch gut nachgefragt. Die Übernahme und Abfuhr in Werk erfolgt zügig.