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Es ist Herbst - die Haupt-Holzerntesaison beginnt

 

Der Großteil des Holzeinschlages wird traditionell im Herbst und Winter durchgeführt.

Früher hatte dies verschiedene Gründe: Im Winter war mit Bodenfrost zu rechnen, sodass auch auf nassen Flächen gearbeitet werden konnte - denn auch ein Rückepferd kann versinken. Zudem waren im Winter Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft frei. Man hatte Zeit für den Holzeinschlag.

Diese praktischen Gründe für die Holzernte im Winter sorgten dafür, dass dem Winterholz spezielle, hohe Qualitätseigenschaften nachgesagt wurden (es sei beispielsweise frei von Saft). Viele dieser Eigenschaften wurden wissenschaftlich in den Bereich des Mythos eingeordnet.

Doch auch in Zeiten, in denen auf tiefen Bodenfrost kein Verlass ist und mithilfe von Unternehmern das ganze Jahr über Holz geschlagen werden kann, hat die winterliche Holzernte einige Vorteile:

  • "Die Bäume stehen nichtmehr im Saft" - so die Redensart. Zwar führen die Bäume durchaus Wasser, aber die Rinde ist nach Abschluss des jährlichen Wachstums stärker mit dem Stamm verbunden, als in der Vegetationszeit. Die Gefahr von Rindenschäden ist deutlich reduziert.
  • Das Risiko von Lagerschäden ist minimal: Holzentwertende Insekten haben Winterruhe und auch der Pilz, der für die Bläue am Kiefernholz verantwortlich ist, arbeitet bei Kälte deutlich langsamer.
  • Käferbäume sind erkennbar: Im Herbst vom Borkenkäfer frisch befallene Fichten verlieren nach dem ersten Frost häufig ihre Rinde.
  • Keine neue Borkenkäfergefahr: Der Schlagabraum kann bei kalter Witterung nicht von Buchdrucker oder Kupferstecher als Brutraum genutzt werden. Beim Aufarbeiten von Kronenmaterial besteht zunächst kein Zeitdruck.
  • Keine lästigen Plagegeister: Wie die Borkenkäfer, so haben auch Stechmücken im Winter Pause.

 

Also - wenn möglich:

Nutzen Sie die Zeit um den Jahreswechsel für Ihren Holzeinschlag!